EEG

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Das EEG (Erneuerbares Energien Gesetz) ist die mit Abstand erfolgreichste Klimaschutzmaßnahme in Deutschland. Während der Emissionshandel unter Rekordniedrigstpreisen der CO2-Zertifikante seine Zahnlosigkeit beweist, spart das EEG täglich massiv CO2 ein. Über 80 Mio. Tonnen CO2 werden in Deutschland durch das EEG bereits jährlich reduziert.

Kosten und Nutzen der Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen des EEG

Das Wuppertalinstitut für Klima, Umwelt, Energie GmbH hat eine Kosten und Nutzen Analyse zur Förderung erneuerbarer Energien im Rahmen des EEG erstellt.

Folgende Punkte wurden untersucht:

  • Kosten und Nutzen der EEG-Förderung für Verbraucherinnen und
    Verbraucher sowie für die Gesamtwirtschaft
  • Überprüfung grundsätzlicher Einwände gegen die Förderung erneuerbarer
    Energien durch das EEG
  • Summiert sich die Förderung von Solarstrom durch das EEG für die
    vergangenen zehn Jahre tatsächlich auf rund 66 Milliarden Euro?

Solarstrom Vergütung

Stand 12/2018
Die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen, die bis Januar 2019 in Betrieb gehen, beträgt abhängig von der Anlagengröße bis zu 11,47 ct/kWh für 20 Jahre. Für Anlagen mittlerer Größe von 750 kW bis 10 MW wird die Einspeisevergütung über Ausschreibungen festgesetzt.
Die Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur zum Gebotstermin 1. Februar 2018 hat den bisher niedrigsten mittleren Zuschlagswert von 4,33 ct/kWh ermittelt.
(Quelle: Fraunhofer ISE)

Historische Vergütungssätze:

Was kostet die Solarförderung den Endverbraucher?

Die EEG-Umlage 2017 kostet 6,88 ct/kWh. 2018 beträgt sie 6,79 ct/kWh (Bundesnetzagentur Bei einem Stromverbrauch einer Person von 1000 KWh/Jahr entspricht das zusätzlichen Kosten von 68,80 € im Jahr für die Förderung der Photovoltaik, das sind rund 5,73 € pro Monat. Bemerkenswert ist, dass energieintensive Betriebe Ausnahmegenehmigungen bekommen.
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