Erneuerbare Energien haben im Jahr 2025 fast 56 Prozent des Bruttostromverbrauchs gedeckt. Die neu zugebauten Photovoltaik-Anlagen konnten den witterungsbedingten Rückgang bei Windenergie und Wasserkraft mehr als ausgleichen.
Obwohl 2025 der windschwächste Monat März seit Beginn der Datenaufzeichnungen im Jahr 1950 aufgezeichnet wurde, gab es bei den Erneuerbaren Energien einen leichten Zuwachs von 0,7 Prozentpunkten gegenüber 2024.
Die Erzeugung von Solarstrom hat 2025 um fast ein Fünftel (plus 18,7 Prozent) gegenüber 2024 zugenommen.
Nach einer Studie des Intituts für ZukunftsEnergieSysteme im Auftrag des Bundesverband Solarwirtschaft e.V. senkt der Solarstrom bereits heute die durchschnittlichen Preise an
der EPEX - Strombörse um bis zu zehn Prozent.
Photovoltaikanlagen produzieren den Strom tagsüber zu Spitzen- Nachfragezeiten, wenn die Preise an der Börse am teuersten sind.
Profiteure sind Großverbraucher und Händler. Würde man die Vergünstigungen bei der Berechnung der EEG-Umlage berücksichtigen, wäre der Strom für Privatkunden um ca. 0,15 Cent pro Kilowattstunde niedriger.
Ansprechpartner: Thomas Oberholz
| Adresse |
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EEG 2023
bei Eigenversorgung
Anlagen bis 10 kWp erhalten 8,2 Cent pro kWh. Ist die Anlage größer, erhält der Anlagenteil ab 10 kWp 7,1 Cent pro kWh.
bei Volleinspeisung
Anlagen bis 10 kWp erhalten 13,0 Cent pro kWh. Ist die Anlage größer, erhält der Anlagenteil ab 10 kWp 10,9 Cent pro kWp (Für diese höhere Vergütung muss die Anlage vor Inbetriebnahme als Volleinspeise-Anlage dem zuständigen Netzbetreiber gemeldet werden.)
steuerliche Neuregelung: